Unser Pflegeverständnis

Die professionelle Kinderkrankenpflege versteht sich als Beziehungs- und Problemlösungsprozess: Bedürfnisse und Zielsetzungen der Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörigen werden erfasst und es wird diesen sowohl fachlich als auch menschlich kompetent entsprochen.

Dabei stützen wir uns fachlich auf den Pflegeprozess unter Einbeziehung der Pflegediagnosen nach Majory Gordon* und gestalten für jedes Kind einen individuellen Pflegeprozess in 4 Stufen:

1

Assessment: Feststellung der aktuellen Situation, einschließlich systematischer Einschätzung des Pflegebedarfs

2

Planung: Festlegung der (erreichbaren) Ziele, unter Einbeziehung der Patient*innen und Erziehungsberechtigten

3

Intervention: Umsetzung der geplanten Pflegemaßnahmen

4

Evaluierung: Überprüfung der Pflege in festgelegten Zeitabständen.

Die theoretische Grundlage …

unserer Pflegetätigkeit bildet das Pflegemodell der „familien- und umweltbezogenen Pflege“ nach Marie-Luise Friedemann*, das auf zwei Grundsätzen beruht:

1

Die Pflege wird gleichgesetzt mit der Pflege der systemischen Einheit Mensch, Familie und Umwelt.

2

Die Pflege wird erweitert und zieht das soziale Umfeld mit ein.

Die praktische Umsetzung der Pflege erfolgt bei MOKI Salzburg unter Einbeziehung von folgenden Pflege-Konzepten:

Basale Stimulation®

(nach C. Bienstein & A. D. Fröhlich):
Darunter wird die aktivierende Förderung durch Stimulation der primären Körper- und Bewegungserfahrungen verstanden. Dieses Pflegekonzept eignet sich speziell für schwer und mehrfach behinderte Menschen, nach einem Schädel-Hirn-Trauma, bei Ertrinkungsunfällen oder Entzündungen im Gehirn. Es hat das Ziel, den Pflegedürftigen einen Zugang zu ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen zu ermöglichen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Kinästhetik

(nach F. Hatch und L. Maietta):
Dieses Bewegungskonzept unterstützt das gemeinsame Lernen und Entwickeln von Bewegungsabläufen und fördert die individuelle Fähigkeit, die Bewegungen der Körperteile (eher) bewusst zu kontrollieren und zu steuern.

 



Babymassage

(nach Frédérick Leboyer):
Dieser Ansatz setzt auf die traditionelle Kunst der indischen Babymassage. Durch zärtliche Berührungen und Blickkontakt werden die Bindung zwischen Eltern und Kind gestärkt und die Wahrnehmungsentwicklung des Kindes gefördert.





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